„Darmkrebs“, was nun?

Diagnostik und Therapie des kolorektalen Karzinom

Der „Darmkrebs“ ist mittlerweile die häufigste bösartige Erkrankung in Deutschland. Insgesamt 6 % der Deutschen erkranken im Laufe Ihres Lebens an einer bösartigen Darmgeschwulst. Derzeit gibt es ca. 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Wo entsteht der Darmkrebs genau?

Darmkrebs entsteht fast immer im Dickdarm. Wir unterscheiden den rechten, queren und linksseitigen Dickdarm (Kolon) sowie den Enddarm (Rektum).
Ungefähr 60% der Tumore befinden sich im Kolon und 40 % im Rektum. Der linkseitige Dickdarm ist häufiger betroffen als der rechtsseitige.

 

 

Wieso bekommt man Darmkrebs?

Die wichtigsten Risikofaktoren sind Darmpolypen und höheres Lebensalter. Weitere Risikofaktoren können eine erbliche Belastung, Fehlernährung (fettreiche und ballaststoffarme Nahrung) und manche chronisch entzündlichen Darmerkrankungen darstellen.
Das Durchschnittsalter bei Erstdiagnose liegt bei 65 Jahren. Bei einem Darmpolypen handelt es sich zunächst einmal um eine gutartige Geschwulst. Diese Geschwulst kann entarten und wird damit bösartig.

Spürt man den Darmkrebs?

Darmkrebs ist häufig lange symptomlos. Erst wenn der Tumor in größerem Maße blutet oder das Darmlumen einengt kommt es zu Symptomen. Typische Symptome sind Blut- und Schleimbeimengungen im Stuhl, „Bleistiftstühle“, ein Wechsel von Verstopfung und Durchfall, unangenehme Flatulenz und Bauchkrämpfe. Auch Leistungsabfall, Müdigkeit, allgemeine Schwäche sowie Gewichtsverlust können auftreten.

 

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